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persönliche Grenzen

Grenzen zu setzen verbinden wir wahrscheinlich zunächst nicht mit Glück, sondern mit Anstrengung, Mauern und Abschottung.

Aber was wäre, wenn wir das anders betrachten könnten?

Die beste Definition, die ich je zu gesunden persönlichen Grenzen gehört habe, ist folgende:

Grenzen sind in erster Linie dazu da, uns selbst „drinnen“ zu halten und nicht etwas anderes „draußen“.

Mit diesem Ansatz sind Grenzen nicht etwas Starres, das wir mit Mühe aufbauen und mit aller Kraft aufrechterhalten müssen, sondern etwas, das uns schützt. In das wir uns zurücksinken lassen können und das uns Kraft gibt, statt sie uns zu rauben. Etwas Lebendiges, Flexibles, das wir an unsere jeweiligen Bedürfnisse anpassen können.

Wir ruhen im Zentrum dieses persönlichen Raums, den wir damit erschaffen. Wir sind weniger erschöpft und sehen klarer, weil wir nicht mehr dauernd gegen das Außen kämpfen, sondern das Innen erlauben.

Gesunde Grenzen machen uns glücklich, weil sie uns keine Kraft kosten, sondern sie im Gegenteil bewahren. Sie sperren uns nicht ein, sondern geben uns Freiheit und Raum zur Entfaltung. Sie zu schaffen, braucht vielleicht etwas Übung. Aber niemals mehr Kraft, als ihr erübrigen könnt.

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