top of page
P1010668.JPG

Ja und Nein

​​In diesen beiden Wörtern steckt so viel Weisheit. Ja, wirklich. Auf sein eigenes Ja und Nein zu hören, danach zu handeln und es klar zu kommunizieren, ist ein wichtiger Schritt zum Glück.

Wir müssen dabei selbstverständlich im Auge behalten, dass eine momentane Tendenz zum Nein in der größeren Betrachtung trotzdem ein Ja sein kann. Früh aufzustehen kann schwer sein, aber unangenehmer wäre es, keinen Job zu haben. Und wenn ich keine Lust habe, zu putzen, dann lebe ich irgendwann im Dreck, wenn ich allein lebe, oder meine Partnerschaft leidet sehr darunter. Ihr wisst, worauf ich hinauswill.

Was ich aber mit Weisheit meine: Viele von uns haben verlernt, unser eigenes Ja und Nein zu kennen. Wir müssen wieder lernen, auf unser echtes Ja und Nein zu vertrauen. Denn das wurde den meisten von uns aberzogen und wir wurden konditioniert, „Ja“ zu sagen, wo wir eigentlich „Nein“ meinen. So finden wir uns schnell unter einem Berg aus Verpflichtungen wieder, die wir niemals eingehen wollten. Oder umgekehrt: Wir sagen „Nein“, wo wir im Inneren sehnsüchtig „Ja“ denken. Wir verzichten auf etwas, weil „man das nicht macht.“ Schade.

Unser Körper ist unser bester Verbündeter, wenn es darum geht, Klarheit über unser Ja und Nein zu bekommen. Spürt selbst, wie sich ein deutliches Ja und Nein in eurem Körper anfühlen. Seid ihr entspannt oder angespannt? Verkrampft ihr euren Kiefer oder lächelt ihr entspannt? Ballen sich eure Hände zu Fäusten zusammen oder sind sie offen und locker?

Beobachtet euch. Der Weg zum klaren Ja und Nein ist wirklich eine interessante Entdeckungsreise. Ich hoffe, ihr könnt euch auf sie einlassen.

​

zurück zu Gomos Glücksgedanken

bottom of page